Highlights im Leipziger Neuseenland

Halde Trages

Halde Trages

Die größte Geländeerhebung im Leipziger Neuseenland bildet die Abraumaufschüttung des Tagebaus Espenhain. Zwischen 1938 und 1948 wurden hier die über der Kohle lagernden Erdmassen per Zug auf einer Strecke von 6 – 8 km herangefahren. Zwei dramatische Rutschungen sind in den Jahren 1950-er Jahren verzeichnet. Heute ist die nach dem Nachbarort Trages benannte Halde bewaldet und ein beliebtes Ausflugsziel. Ausgehend von der Orangerie Mölbis führt ein 10 km langer Rundweg mit spannenden Fernsichten zum Haldenplateau mit seinem 33 Meter hohen Aussichtsturm. Aufstiegsmöglichkeiten bestehen auch in Thierbach. (Foto: Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V.)


Ruine der Wiprechtsburg Groitzsch

Ruine der Wiprechtsburg Groitzsch

Ab 1073/74 ließ Graf Wiprecht von Groitzsch hier seinen Herrschaftssitz errichten. Die Burg gilt als ältester Steinbau in Sachsen. Eine Besonderheit ist die nach dem Vorbild slawischer Rotunden errichtete Rundkapelle. Teilweise rekonstruiert, ist sie und auch der Stumpf eines runden Turmes ganzjährig zu besichtigen. Auf dem Burggelände wurde eine Sammlung von Flur- und Grenzsteinen angelegt. Wiprecht von Groitzsch ist durch seinen Kampf gegen den Herrschaftsanspruch der Wettiner und die Besiedlung der Region von großer historischer Bedeutung. Sein Kenotaph befindet sich in der St. Laurentius Kirche in Pegau.
(Foto: Stadtverwaltung Groitzsch)


Dreiherrenstein

Dreiherrenstein

 

Der Dreiherrenstein wurde im Jahr 2007 als Grenzstein des Dreiländerecks gesetzt. Markiert wurden die Übergänge der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Unweit des Dreiherrensteins befindet sich der kleine Ort Maltitz, der Prößdorfer See und der Groitzscher See/das Groitzscher Dreieck. Der Originalstein befindet sich im Garten des Luckaer Heimatmuseums. In Deutschland gibt es mehrere dieser Grenzsteine. (Foto: Stadtverwaltung Groitzsch)

 

Wer überschreitet die Länder-Grenzen?Wanderer der Lucka-Tour, Nachtschwärmer-Tour, Natur Pur und Dreiländer-Tour.


St. Laurentius Kirche in Pegau

St. Laurentius Kirche in Pegau

Im 11. Jh. entstand nahe des von Wiprecht von Groitzsch gegründeten Klosters die romanische Kirche St. Laurentius und eine Kaufmannssiedlung, Ausgangspunkt der Stadt Pegau. Dem Stadtbrand 1382 fiel auch die Kirche zum Opfer. Der Wiederaufbau in Form einer spätgotischen, dreischiffigen Hallenkirche mit kunstvollen Decken, reich verzierten Fenstern und prächtiger Ausmalung dauerte bis 1463. In der Kirche befindet sich der Kenotaph Wiprechts von Groitzsch, eine der wichtigsten romanischen Skulpturen in Sachsen. Die von Urban Kreutzbach für die Stadtkirche 1854 erbaute Orgel ist mit 35 Registern sein größtes Werk. (Foto: Stadtverwaltung Pegau)
www.kirchspielpegau.com


Rathaus und Rathausturm Pegau

Rathaus und Rathausturm Pegau

Das Renaissance-Rathaus wurde 1559 – 1561 nach Plänen des Leipziger Bau- und Bürgermeisters Hieronymus Lotter erbaut und ähnelt dem alten Rathaus in Leipzig sehr. 35 Meter erhebt sich der Rathausturm über der malerischen Altstadt und bietet einen faszinierenden Blick auf ihre Handwerkergassen, die St. Laurentius-Kirche, Stadtmauer und die Auen der Flüsse Weiße Elster, Schnauder und Schwennigke. Bis 1919 waren hier angestellte Türmer im Dienst, die mit ihrer Familie in der Türmerstube leben. Sehenswert sind die Ausstellungen im Museum im Rathaus zur Stadtgeschichte und dem Wirken Wiprechts von Groitzsch. (Foto: Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V.)
Historischer Stadtbummel Pegau


Historische Ziegelei Erbs

Historische Ziegelei Erbs

Eine industriegeschichtliche Rarität ist die Ziegelei Erbs in der Stadt Pegau. Von der1911 in Betrieb gegangenen Ziegelei sind Trockenschuppen und Brennofen nahezu original erhalten. Eimerkettenbagger, Kipplorenbahn, Berliner Bockkarre und Grabholz sind heute noch funktionstüchtig zu bestaunen, ebenso die mit Handstrich gefertigten Ziegel. Zehn bis zwölf Frauen und Männer fertigten jährlich von Frühjahr bis Winter in schwerer Arbeit 2,5 Millionen Ziegelsteine aus dem Lehm der nahen Flussauen. Dies entsprach einer Tagesmenge von 20 000 Vollziegeln. (Foto: Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V.)
Infos zur historischen Ziegelei Erbs


Schloss und Park Güldengossa

Schloss und Park Güldengossa

Schloss, Park, Kirche und das kleine Dorf Güldengossa bilden ein harmonisches Ganzes. In der malerischen und fruchtbaren Göselaue gab es mindestens seit dem 13. Jh. ein Rittergut. 1720 baute Johann Ernst Kregel von Sternbach das Gut zu einem repräsentativen, spätbarocken Schloss um und umgab es mit zwei Teichen, Park und Orangerie. Nach detailgetreuer Sanierung ab 2007 ist die Schlossanlage Stammsitz der Firma Geiger Edelmetalle GmbH. Der Park und das Café in der Orangerie sind öffentlich zugänglich. Räumlichkeiten im Schloss werden für Hochzeiten und Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. (Foto: Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V.)


Störmthaler See

Störmthaler See

Der zweigrößte See des Leipziger Neuseenlands entstand mit dem Markkleeberger See durch Flutung des Tagebaus Espenhain. Attraktives Besucherziel zwischen beiden Seen ist der Bergbau-Technik-Park, der den vollständigen Zyklus eines Braunkohletagebaus erlebbar macht. Ein außergewöhnliches Fotomotiv bietet die Vineta, die Nachbildung der überbaggerten Magdeborner Kirche als schwimmender Veranstaltungsraum mitten auf dem Störmthaler See. 25.000 Musikfans freuen sich alljährlich auf das „Highfield“-Rockfestival. Spektakulär sind Angebote wie die Fahrt im Amphibienfahrzeug oder ein VINETA-Fly übers Wasser.
(Foto: Daniela Kuhnert, LTM GmbH)


Vineta auf dem Störmthaler See

Vineta, Störmthaler See

Die schwimmende Nachbildung der einstigen Magedeborner Kirche ist das Wahrzeichen des Störmthaler Sees und Erinnerungsort an die 14 Orte, die der Kohleförderung im Tagebau Espenhain weichen mussten. Die VINETA ist nicht nur ein außergewöhnliches Kunstobjekt, sondern zugleich schwimmender Veranstaltungsraum für Konzerte, Lesungen und Trauungen. In der Saison fahren stündlich Schiffe vom Anleger am Vineta-Tower auf Besichtigungstour zur VINETA. Die 14,5 m hohe Installation wurde von der Künstlerinitiative „Kunst statt Kohle“ entwickelt, wie auch der Schmetterling und weitere Landschaftskunstobjekte am See. (Foto: Annegret Schrader, Gemeindeverwaltung Großpösna)
www.vineta-stoermthal.de


Prößdorfer See

Prößdorfer See

Der Prößdorfer See ist einer von vier Badeseen im Altenburger Land. Er bildet das Restloch des ehemaligen Tagebaus Hemmendorf, das aus verschiedenen Quellen auf natürliche Weise geflutet wurde. Der idyllische See mit klaren Wasser, flachen Stränden und kleinen Badebuchten ist eine Oase zum Baden und Angeln. Die Stadt Lucka liegt eingeklemmt zwischen dem „Bornaer Revier“ und dem Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier“. Neun und 25 Meter mächtige Braunkohlenflöze lagern in 20 und 60 Meter Tiefe. Ihre Förderung verursachte massive Landschaftseingriffe und Strukturänderungen in und um Lucka.


Prößdorfer See

Gut Prößdorf

Erste urkundliche Erwähnungen zum ehemaligen Rittergut Prößdorf stammen aus dem 15. Jahrhundert, vermutlich ist es wie die anderen Rittersitze in der Leipziger Tieflandbucht wesentlich älter. Den größten Aufschwung in seiner Geschichte erfuhr Prößdorf durch den königlich-preußischen Hofrat von Tettenborn-Holderrieder, der das Gut zwischen 1818 und 1866 besaß. Er ließ im Schlosspark nachempfundene alte Kunstdenkmäler aufstellen, eine Sehenswürdigkeit nach heutigem Maßstab, die viele Ausflügler zum Schloss und in die Gasthöfe brachte. Anfang des 20. Jh. kaufte die AG Phönix das Rittergut und die Kohlegeschichte begann.


St. Pankratiuskirche Lucka

St. Pankratiuskirche Lucka

Die St. Pankratiuskirche dominiert den dreieckig geformten Marktplatz in Lucka. Erste urkundliche Erwähnungen datieren aus dem Jahr 1396. Die Kirche wurde dem Heiligen St. Pankratius, einem der drei Eisheiligen, gewidmet. Mit ihrem Turm erreicht das Wahrzeichen eine Höhe von 56 Metern. Darauf sind die Luckaer besonders stolz, denn über zweihundert Jahre stand in der Stadt eine turmlose Kirche. Geldnot verhinderte den vollständigen Wiederaufbau nach der Brandzerstörung im Jahr 1637. Erst 1891 konnte der Turm aufgesetzt werden. (Foto: Stadt Zwenkau)


Das Adlertor in Markkleeberg ist ein Eingang zum Kees'schen Park

Kees'scher Park & Adlertor

Das neobarocke Adlertor bildet den Eingang in den Kees’schen Park. Einst bekrönte ein großer Adler die Toranlage, hinter der sich das Gut Gautzsch erstrecke. Von 1895 bis 1945 war Walther Jakob Kees Gutseigentümer, ließ den Park anlegen, das Adlertor errichten und sogar einen Privatweg in Richtung Leipzig bauen – den heutigen Equipagenweg. Vom Gut zeugen noch der Mittelteil der einstigen Orangerie, das barocke Weinkellerportal, der Ringgraben, alte Bäume und großzügige Wiesen. Auf dem Weg zum Cospudener See queren viele Ausflügler den Kees’schen Park und  genießen hier Schatten und Stille. (Foto: www.fotofuerdich.de – Matthias Wuttig)
Infos zur Geschichte des Kees´schen Parks
Infos zum Kees´schen Park heute

zu sehen:  Tour Costa Cospuda, Markkleeberg-Tour und Mondscheintour WEST


Bistumshoehe am Cospudener See

Aussichtsturm Bistumshöhe

Am Südwestufer des Cospudener See erhebt sich auf der Bistumshöhe ein 35 Meter hoher Aussichtsturm. Von der Turmspitze kann man nach über 100 Stufen ganzjährig das Panorama des Cospudener und Zwenkauer Sees, des Freizeitparks Belantis, der Neuen Harth und die Silhouetten von Leipzig und Markkleeberg genießen. In Schlotbauweise errichtet, soll der Turm an die vielen Schornsteine erinnern, die bis 1989 die Kohle- und Industrieregion rund um Leipzig prägten. Die Bezeichnung Bistumshöhe ist wesentlich älter und kennzeichnet die Zugehörigkeit des Landstrichs zum einstigen Bistum Merseburg. (Foto: Stephan Trebs)

zu sehen auf den Touren: Costa Cospuda, Lucka-Tour und alle Touren, die Teil der Hauptstrecke Neuseenland XXL sind.


Markkleeberger See

Markkleeberger See

Der Markkleeberger und der benachbarte Störmthaler See entstanden durch Flutung des Tagebaus Espenhain. Beide Seen verbindet der erste schiffbare Kanal im Leipziger Neuseenland. Vier Meter Höhenunterschied gleicht die Schleuse für die Fahrgastschiffe, Segler und Kanuten aus. Hauptanziehungspunkt ist der Kanupark Markkleeberg, die modernste Wildwasseranlage Europas. Neben Rafting- und Wildwasserkajak sind auch Panorama-Klettern, Tauchen, Standup-Paddling, Segeln und Surfen am Markkleeberger See möglich. Auf dem Uferrundweg setzen Modellbaupark, GEOPFAD und Landschaftskunst eindrucksvolle Akzente. (Foto: www.fotofuerdich.de – Matthias Wuttig)
www.markkleeberger-see.de

zu sehen auf den Touren: Großpösna-Tour, Schiller-Tour und Haselbacher See & Co.


Hafen am Cospudener See

Cospudener See

Der Cospudener See entstand als erster See im Leipziger Neuseenland nach 1989. Er ist das Synonym für den Landschaftswandel und die Flutung ehemaliger Tagebaue in der Region Leipzig. Mit Surf- & Tauchstation, Boots- & Radverleih, Restaurants, Grillinseln und der Sauna im See bildet der Hafen Zöbigker das Zentrum des „Cossis“. Im Norden breitet sich über mehr als einen Kilometer der längste Sandstrand Sachsens aus. Den schönsten Blick auf den See bietet der Aussichtsturm Bistumshöhe. Nebenan laden der Freizeitpark Belantis zu vergnüglichen Stunden und die Bergbaufolgelandschaft Neue Harth zum Wandern ein. (Foto: PK Fotografie)
www.markkleeberg.de
www.leipzigseen.de

zu sehen: Tour 7-Seen-Ultra, Nachterlebnis-Tour und Dreiländertour XXL


Die Kirchenruine in Wachau

Kirchenruine Wachau

Im Ortsteil Wachau findet sich einer der emotionalsten Orte Markkleebergs – die Ruine der 1867 errichteten Kirche. Der Entwurf stammt von Constantin Lipsius, einem bedeutenden Kirchenbaumeister des 19. Jahrhunderts. Auftraggeber des überdimensionalen Bauwerks war der Wachauer Gutsherr Ferdinand Wilhelm Weinschenk. Von der Überbaggerung durch den Tagebau Espenhain bedroht, wurde die Kirche aufgegeben, Kriegs- und Wetterschäden nicht repariert und verfiel zur Ruine. Dank umfangreicher Sicherungsmaßnahmen finden in der einzigartigen Atmosphäre der Kirchenruine Gottesdienste und Konzerte statt.
(Foto: www.fotofuerdich.de – Matthias Wuttig)
www.kirchruinewachau.de


Wildwasser rafting

Kanupark Markkleeberg

Der Kanupark Markkleeberg ist eine der modernsten künstlichen Wildwasseranlagen Europas. Das Wasser wird aus dem Markkleeberger See gepumpt. Auf dem Wettkampfkanal trainiert die Kanuelite und trägt hier internationale Wettkämpfe aus. Die Wettkampf- und die kürzere Trainingsbahn stehen auch Freizeitsportlern zur Verfügung: Wildwasserraften, -kajak, Hydrospeed oder Wellensurfen sorgen für Adrenalinkicks und interessierte Zuschauer. Jedes Jahr findet im Kanupark Markkleeberg das Paddelfest XXL statt und im August werden beim Pappbootrennen abenteuerliche Boote konstruiert und im Wildwasser getestet. (Foto: LTM A. Schmidt)
www.kanupark-markkleeberg.de

zu sehen auf den Touren: Dreiländer-Tour, Sonnenaufgangstour-Extrem, Haselbacher See&Co und Tag-Extrem.


der agra Park in Markkleeberg

agra-Park

Der Park entstand am Ende des 19. Jh. als Sommersitz für die Familie des Leipziger Zeitungsverlegers Paul Herfurth. Baulicher Höhepunkt der Anlage war das Herrenhaus, das heutige Weiße Haus, eine Kopie des Versailler Lustschlosses Petit Trianon. Der Name „agra“ erinnert an die Gartenbauausstellungen der DDR, die von 1947 - 1958 im Park stattfanden und an die bis 2003 im benachbarten agra-Messepark durchgeführten Landwirtschaftsmessen. Heute ist der agra-Park vor allem durch Konzerte und Kunstausstellungen im Weißen Haus, das Deutsche Fotomuseum und das Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz ein Besuchermagnet. (Foto: www.fotofuerdich.de – Matthias Wuttig)


7-Seen-Wanderung Neue Harth

Neue Harth

Die 930 ha große Waldgebiet Neue Harth zwischen dem Cospudener, Zwenkauer, Markkleeberger und Störmthaler See liegt auf ehemaligen Tagebauflächen. Die Aufforstungen erfolgten auf schwierigsten Kippenböden. Das Problem des wieder ansteigenden Grundwassers für den Wald ist in der Neuen Harth überall sichtbar. Nach und nach werden wasserresistente Baumarten eingebracht. Ab 2019 beginnt der Bau des Wegenetzes durch die  Bergbaufolgelandschaft. Die alte „Harth“ war mit ihren mächtigen Kiefern, Fichten und Eichen eine einzigartige Naturidylle und bis zur Überbaggerung das meist gewählte Ausflugsziel der Leipziger. (Foto: Bernhard Weiß)


Wassergärten im Landschaftspark Cospuden

Landschaftspark Cospuden

Über 1000 ha erstreckt sich der Landschaftspark Cospuden als Bindeglied zwischen dem Wildpark Leipzig, der Elsteraue und der Neuen Harth. Teil dieser neugeformten Landschaft ehemaliger Tagebauflächen sind auch der Cospudener See und der Waldsee Lauer. Der Landschaftspark Cospuden entstand als Beitrag der Städte Leipzig, Markkleeberg und Zwenkau zur Weltausstellung 2000 in Hannover. Ziel war es, die Landschaftsgeschichte bei ihrer Neugestaltung sichtbar zu machen: durch historische Achsen wie die Kelchsteinlinie und durch Anlage des Tertiärwaldes und der ökologischen Erlebnisachse mit ihren Wassergärten. (Foto: Stadt Leipzig)


Waldsee Lauer

Waldsee Lauer

Der Waldsee Lauer entstand aus einer Kiesgrube. Bis Mitte der 1970er Jahre wurde hier der Kies für den  Bau der Bundesstraßen 2 und 95 abgebaut. Von 1980 bis 1986 war das damalige „Waldbad Lauer“ ein öffentlich betriebener Badesee mit Umkleidekabinen und Aufenthaltsräumen für das Personal. Infolge der Grundwasserabsenkung für den sich heranschiebenden Tagebau Cospuden verschlechterte sich die Wasserqualität und das Bad wurde geschlossen. Heute ist der Waldsee Lauer eine Naturidylle im Landschaftspark Cospuden. Wasserwanderer passieren den Waldsee auf ihrem Weg vom Floßgraben zum Cospudener See.  (Foto: Marlies Kanitz)


Schleuse Cospuden

Schleuse Cospuden

Die Schleuse Cospuden gleicht die unterschiedlichen Wasserspiegelhöhen zwischen dem Cospudener See und dem Floßgraben aus. 90 Zentimeter beträgt der Hub der ersten im Leipziger Neuseenland entstandenen Schleuse. Sie liegt am Wasserkurs 1, über den Kanuten auf 11 km vom Stadthafen Leipzig durch die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt des Leipziger Auwalds, den Waldsee Lauer bis zum Cospudener See paddeln können. An der Verlängerung dieses Wasserkurses bis zum Zwenkauer See wird intensiv gearbeitet. Bis 2022 sollen zwischen dem Cospudener und dem Zwenkauer See Hartkanal und -schleuse entstehen. (Foto: Stadtverwaltung Leipzig)
mehr Infos zur Schleuse Cospuden


Deutsches Fotomuseum Markkleeberg

Deutsches Fotomuseum Markkleeberg

Das Deutsche Fotomuseum widmet sich der Geschichte der Fotografie und erinnert an die sächsische Wiege der deutschen Kameraindustrie. Zu sehen sind Kameramodelle ab 1850, Utensilien von Dunkelkammern, aber vor allem historische und zeitgenössische Fotos. Über 70.000 Aufnahmen internationaler Fotokünstler umfasst die Sammlung. Sonderschauen setzen immer neue Bezüge zwischen Technik und Bild. Das Gebäude wurde 1997 vom Freistaat Sachsen zur Präsentation der Geschichte der DDR- Landwirtschaftsausstellungen auf dem agra-Messepark errichtet und bis 2003 als Teil des Deutschen Landwirtschaftsmuseums betrieben. (Foto: Robert Geipel)
www.fotomuseum.eu


Torhaus Dölitz

Torhaus Dölitz

Das Torhaus Dölitz beherbergt das Zinnfigurenmuseum Leipzig. Sehenswerte Dioramen auf drei Etagen erinnern an bedeutende Ereignisse der Weltgeschichte. Mit über 100.000 Zinnfiguren ist das Leipziger Museum eines der größten öffentlich zugänglichen Zinnfigurenmuseen weltweit. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Völkerschlacht bei Leipzig 1813. Das Museum zeigt auch die Geschichte der Dölitzer Schlossanlage, von der das Torhaus der einzig erhaltene Teil der im letzten Drittel des 17. Jh erbauten Anlage ist.1944 wurde das Schloss Dölitz schwer beschädigt und wurde daher 1947 gesprengt und abgetragen. (Foto: Peter Franke)
www.torhaus-doelitz.eu

 


Flugplatz Böhlen

Flugplatz Böhlen

Das Leipziger Neuseenland verfügt mit dem Flughafen in Böhlen über einen zugelassenen Verkehrslandeplatz für Leicht- und Ultraleichtflugzeuge. Kleinmotorige Flugzeuge dürfen hier starten und landen. Betreiber des mit zwei Graspisten ausgestatteten Flugplatzes ist der Fliegerclub Böhlen. Wer will, kann hier an der Seite erfahrener Piloten zu einen Rundflug über die Seenlandschaft abheben oder sogar hier heiraten. Der Flugplatz wurde bereits 1958 angelegt, wurde 1978 wegen der Gefahr der Republikflucht geschlossen und konnte erst 1990 wiederbelebt werden. (Foto: Stadtverwaltung Böhlen)


Kulturhaus Böhlen

Kulturhaus Böhlen

Zur Verbesserung der problematischen Lebensbedingungen der Arbeiter und Angestellten der chemischen Großbetriebe in und um Böhlen wurden ab 1949 umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Im Mittelpunkt standen der 1952 mit 985 Plätzen eingeweihte Kulturpalast und der umgebende weiträumige Park mit vielfältigen Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Heute ist das Kulturhaus Böhlen auch dank des Sitzes des Leipziger Symphonieorchesters ein wichtiges kulturelles Zentrum im Leipziger Neuseenland. (Foto: Stadtverwaltung Böhlen)


Naturschutzgebiet Rückhaltebecken Stöhna

Das Stöhnaer Becken ist das bedeutendste Brut- und Rastgebiet für Wat- und Wasservögel im Leipziger Neuseenland und steht unter strengem Naturschutz. Zahlreiche Rote-Listen-Arten fanden in dem riesigen Offenland mit den flachen Seen ­­neuen Lebensraum. Ein Betreten ist strengstens untersagt. Das flache Becken mit seinen wasserstauenden Bodenschichten ist Teil der Rekultivierungsflächen des ehemaligen Tagebaus Espenhain und wurde ursprünglich als letzte Hochwasserschutzmaßnahme am Verlauf der Pleiße vor der Stadt Leipzig angelegt. (Foto: Stadtverwaltung Böhlen)


Bockwitzer See

Bockwitzer See

Der Bockwitzer See, östlich von Borna, ist aus dem gleichnamigen, bis 1992 betriebenen Tagebau hervorgegangen. Er besticht durch sein herausragendes Potenzial für Natur und Landschaft. Unter fachkundiger Betreuung der Ökologischen Station Borna-Birkenhain konnten sich hier Biotopstrukturen zwischen Orchideenstandorten, Uferschwalbenkolonien und Vogelinseln ausbilden, die im Leipziger Neuseenland ihresgleichen suchen. Seit 2001 ist eine Fläche von 475 Hektar als eines der größten Naturschutzgebiete Sachsens sowie als FFH- bzw. SPA-Gebiet gesichert. Wander- und Freizeitangebote bieten Möglichkeiten zum Naturerleben. (Foto: LMBV)
www.oekostation-borna-birkenhain.de

 


Emmauskirche Borna

Emmauskirche Borna

In ihren Ursprüngen ist die aus dem 13. Jahrhundert stammende romanische Emmauskirche wahrscheinlich eine der ältesten Kirchen Sachsens. Erstmals 1297 urkundlich erwähnt, war sie zugleich das älteste erhaltene Gebäude in Heuersdorf, wo sie bis 2007 stand. Da dieser Standort jedoch dem Braunkohleabbau weichen musste, wurde der gesamte Baukörper in einem Stück im Jahre 2007 nach Borna umgesetzt. Das Gotteshaus wird nun für Friedensgebete und Ausstellungen genutzt und ist ein Mahnmal für die Dörfer und Kirchen, die durch den Braunkohlebergbau zerstört wurden. (Foto: Stadtverwaltung Borna)

mehr Infos zu Emmauskirche


Stadtkirche Sankt Marien Borna

Stadtkirche Sankt Marien Borna

Die Stadtkirche Borna ist die Kirche der Evangelisch-Lutherischen St. Marienkirchgemeinde Borna. Die Gemeinde gehört zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen. Der bedeutende spätgotische Bau des 15. Jahrhunderts bezieht den im Kern romanischen Westturm des Vorgängerbaus aus dem 13. Jahrhundert ein. Eine Außenrestaurierung des Bauwerks erfolgte 1992–1994. In den Jahren bis 2005 wurde der Innenraum komplett saniert. Der Reformator Martin Luther hat mehrfach in dieser Kirche gepredigt. Die Kirche ist eine Station des Lutherwegs. (Foto: Stadtverwaltung Borna)
www.kirche-borna.de


Kirche Zedlitz

Kirche Zedtlitz

Die evangelische Pfarrkirche in Zedtlitz ist eine romanische Saalkirche aus dem 14. Jahrhundert. Sie kann leider nicht besichtigt werden. Durch den Ort Zedtlitz führen außer der 7-Seen-Wanderung der Lutherweg und die Via Imperii. (Foto: Stadtverwaltung Borna)


Schloss und Schlossmühle Zedtlitz

Schloss und Schlossmühle Zedtlitz

Das Wahrzeichen des zu Borna gehörenden Ortsteiles Zedtlitz ist das 1706 erbaute Schloss mit Schlosspark, welches aus seinem „Dornröschenschlaf“ erweckt werden müsste. Die zum Ensemble gehörende, liebevoll sanierte Schlossmühle mit dem im ehemaligen Wohnhaus des Müllers befindlichen Hotel „Zur Schlossmühle“ ist eine beliebte Adresse für Gäste der Stadt. Die Mühle wurde 1813 neugebaut und mit dem Wasser der Wyhra gespeist. Sie war bis Ende 1992 in Betrieb und kann auf Anfrage im Hotel besichtigt werden. (Foto: Stadtverwaltung Borna)www.schlossmuehle-zedtlitz.de

 


Fürstenholz

Im Großen Fürstenholz zwischen Flößberg und Beucha befand sich der Exerzierplatz des über 100 Jahre in Borna angesiedelten und erst 1919 aufgelösten Regiments der blauen Reiter, ein schweres Reiter-Regiment. 1944 wurden im Fürstenholz von Zwangsarbeitern Baracken und Umzäunungen errichtet. Das Außenlager des KZ Buchenwald diente der Panzerfaust-Produktion im Flößberger HASAG-Werk und wurde bis 1945 betrieben. An das Schicksal und die Entbehrungen der 1900 Häftlinge erinnert die Gedenkstätte im Fürstenholz.
Infos zum Fürstenholz

 


Volksplatz Borna

Volksplatz Borna

Der Volksplatz Borna ist in Form eines 180-Grad-Amphitheaters in einer ehemaligen Sandgrube nördlich der ehemaligen Bergbrauerei Borna angelegt worden. 1933 vom Architekten Fritz Schaller als Thingplatz für die Thingsbewegung (chorisches Massentheater als Gemeinschaftserlebnis) entworfen, konnte der Platz 1935 mit einem Thingfest feierlich zur Nutzung freigegeben werden. Nach 1990 gründete sich der Verein zur Erhaltung und Betreibung des Volksplatzes in Borna e.V. Seither finden hier wieder Konzerte, Puppentheater und Kinderfeste statt, 2018 wird auch das Open Air Kino wieder belebt. (Foto: Stadtverwaltung Borna)
www.volksplatz.de


Speicherbecken & ehemalige Brikettfabrik Witznitz

Speicherbecken Witznitz & ehemalige Brikettfabrik Witznitz

Das Speicherbecken Witznitz entstand 1945 aus dem stillgelegten Tagebaus Witznitz I als erste größere Stauanlage von Brauchwasser. Heute versorgt das Speicherbecken das Kraftwerk Lippendorf mit Brauchwasser und dient dem Hochwasserschutz. Der markante gelbe Klinkerbau der ehemaligen Brikettfabrik Witznitz ist als Landmarke östlich des Speichers nicht zu übersehen. Die einheitlich gestaltete Fabrikanlage aus der Zeit des Jugendstils hat über die Grenzen Mitteldeutschlands hinaus Bedeutung. Das Areal soll sich zu einem Zentrum aus Wohnen, Gewerbe, Kultur und Freizeit entwickeln. (Foto: Stadtverwaltung Borna/Dietmar Stein)


Speicherbecken Borna „Adria“

Speicherbecken Borna „Adria“

Das Speicherbecken Borna ist ein Tagebaurestsee, der dem Hochwasserschutz dient. Das Wasser der Pleiße wird durch das Hochwasserrückhaltebecken Regis-Serbitz in den Speicher Borna geleitet. 1977 erfolgte die Inbetriebnahme des Speicherbeckens. Sieben Jahre zuvor war der Tagebau Borna-West stillgelegt worden, auf dessen Gelände sich einst die Orte Blumroda, Hartmannsdorf, Görnitz und Alt-Deutzen befanden. Die Einwohner Bornas haben hier ihre eigene „Adria“, einen Ort zum Baden, Surfen, Angeln und Erholen. (Foto: Stadtverwaltung Borna)


Ökostation Borna-Birkenhain

Ökostation Borna-Birkenhain

Die Ökologische Station wurde 1989 gegründet, um die Umweltbedingungen im ehemaligen Kreis Borna zu verbessern. Seit 1993 wird die Ökostation durch einen gemeinnützigen Verein betrieben und arbeitet seit Mitte der 1990er Jahre mit den Unternehmen LMBV und der MIBRAG im Rahmen der ökologischen Begleitung der bergbaulichen Sanierung in Westsachsen und Thüringen zusammen. Heute engagieren sich hier 60 Mitglieder, zwölf Mitarbeiter und viele Freiwillige erfolgreich für Natur- und Artenschutz, in der Biotop- und Landschaftspflege sowie für Umweltbildung und -erziehung. (Foto: Stadtverwaltung Borna)
www.oekostation-borna-birkenhain.de


Breiter Teich

Breiter Teich

Der Breite Teich ist ein künstlich angelegtes Gewässer in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums. Er wurde ursprünglich aus dem Stadtgraben, dem Holzmühlgraben und von Niederschlagswasser gespeist. Sein Alter ist nicht genau bekannt. Vermutlich entstand er aus der Verbindung mehrerer erschöpfter Lehmgruben unter Zukauf privater Flächen. Die Stadtrechnungen von 1522 weisen beträchtliche Aufwendungen „Uff den Newen teich“ aus, z.B. für den Ankauf eines „Cleinen Teichleins“ und einer „Wiese, die beteichet worden“. (Foto: Stadtverwaltung Borna)


Lindenallee Trianon

Das Trianon

Die um 1790 erbaute künstliche Tempelruine am Ende der Lindenallee vom ehemaligen Schloss Eythra wurde 2002 in alter Schönheit am Originalstandort durch den Heimatverein Zwenkau wieder eingeweiht. Die Geschichte des Bauwerkes geht auf die letzten Jahrzehnte des 18 Jh. zurück, als sich Parkgestalter immer mehr von französischen Vorbildern abwanden. Das in der Art einer römischen Tempelruine errichtete Bauwerk mit seinen drei dorischen Porphyr-Säulen und dem aufgesetzten Sandstein-Architrav erhob sich schon damals über einem Erdhügel am Ende der 650 m langen Lindenallee und diente als „Point de vue“ in der Schlossachse. Genau gegenüber am anderen Ende (heute läge der Standort im Zwenkauer See) lag das Eythraer Schloss. Am Trianon entstand ein Lapidarium mit Steinen der Sammlung von wertvollen Flur- und Kleindenkmalen stehen bereits. (Foto: Stadt Zwenkau)


Naturlehrpfad Eichholz

Naturlehrpfad Eichholz

Am Eingang des Zwenkauer Eichholzes, vom Parkplatz des Waldbades aus, erwartet einheimische Wanderfreunde und Gäste ein neuer Naturlehrpfad. Erst im Frühjahr 2012 wurde im Rahmen der alljährlichen Zwenkauer Frühjahrswanderung der neue Naturlehrpfad eröffnet. Ein gut befestigter, etwa 1,6 km langer Waldweg ermöglicht es, unseren schönen Auwald zu erkunden. Beginnend vom Parkplatz des Waldbades informieren 10 Tafeln über typische Flora und Fauna des Eichholzes. Belohnt werden alle Nutzer des interessanten Waldweges am Ziel mit einem wunderschönen Ausblick auf den Zwenkauer See vom Aussichtspunkt Eythra aus. (Foto: Stadt Zwenkau)


Waldbad Zwenkau

Waldbad Zwenkau

Das etwa dreißigtausend Quadratmeter große Areal des Freibades bietet Erholung pur. Im Wasserbecken mit 8 x 50 Meter-Bahnen können Schwimmer, im abgegrenzten Bereich Nichtschwimmer, ganz entspannt schwimmen und tauchen. Das angegliederte Sprungbecken wartet auf mutige Springer, die sich vom Drei-Meter-Turm in die Fluten stürzen.  Ein Kinderplanschbecken mit zwei Kinderrutschen, einem Wasserpilz und einer Matschstrecke laden unsere kleinen Gäste zum Badevergnügen ein. Nach einer Abkühlung können sich die Gäste auf der Liegewiese unter den großen Weidenbäumen erholen sich bei Sport und Spiel die Zeit vertreiben oder das Imbissangebot nutzen. Vier Beachvolleyballfelder, ein Kleinspielfeld für Fuß- und Handball, einen Basketballkorb und ein Kinderspielplatz  bieten ausreichend Gelegenheit. Platz ist hier für alle da. (Foto: Stadt Zwenkau)
www.zwenkau.de


Kirchkeller

Kirchkeller

Die historische Kelleranlage der brauenden Bürgerschaft zu Zwenkau, auch umgangssprachlich „Eiskeller“ genannt, findet man „Mühlberg“-aufwärts zwischen Laurentiuskirche und Rathaus. Das Tonnengewölbe (Fläche ca. 70 qm, Länge 24 m, Breite 4,52 m, Höhe 3,94 m) mit Gurtbögen aus starkem Bruchstein- bzw. Ziegelmauerwerk ist an den Hang angesetzt und mit Erdreich überdeckt. In den 1970er Jahren Beginn des Umbaus der Kelleranlage zum Schutzraum für die DDR-Zivilverteidigung (nicht vollendet); 1995/96 Rückübertragung des „Kirchberges“ an die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde; 2005 Öffnung, Beräumung und erneuter Verschluss des Gewölbes; Errichtung einer Stützmauer und Verkleidung mit Natursteinplatten (nicht mehr einsehbar). (Foto: Stadt Zwenkau)


Laurentiuskirche Zwenkau

Laurentiuskirche Zwenkau

Die Laurentiuskirche ist wohl das bekannteste und weithin sichtbare Gotteshaus im Zentrum neben Rathaus, Ratskeller und Marktplatz. Sie trägt den Namen des Heiligen Laurentius, dem Schutzpatron von Zwenkau, welcher auch das Stadtwappen ziert. Die Laurentiuskirche hatte ab um 1500 mehrere Vorgängerbauten. Nach dem Stadtbrand von 1712 wurde ein Neubau unter Beibehaltung von Teilen des Vorgängerbaus (massiver Unterbau des Westturmes und Reste von Umfassungsmauern) nötig. Kanzel stammt aus Dresdner Kirche; Orgel urspr. vom Bornaer Orgelbaumeister Urban Kreutzbach 1837 errichtet. Nach 1890 querschiffartige Erweiterung und Neuordnung des Innenraums; Innenerneuerung 1936-39; Brüstungsfelder der Emporen mit Malerei „Apostolisches Glaubensbekenntnis“; zwischen 1992 – 12011 umfassende Sanierungen. (Foto: Stadt Zwenkau)


Rathaus Zwenkau

Rathaus Zwenkau

Bereits im Mittelalter stand hier eine Burg als Zentrum der slawischen Siedlung. Der „Alte Amtskeller“ unter Haus A ist der verbliebene Teil der alten Burganlage und heute noch für Veranstaltungen nutzbar. 1823-1825 Wiederaufbau der „Amtsfrohnveste“ und Neubau eines Gefängnisses an der Südseite; 1834 Sitz eines königlich-sächsischen Justitiariats; 1837 Auflösung des königlichen Kammergutes; 1838 Königlich-Sächsisches Gerichtsamt; 1875 Amtsgericht der Amtshauptmannschaft Leipzig; 1900-1904 Teilabriss des Gefangenenhauses und Errichtung eines neuen Arrestgebäudes/Abriss des Nordflügels und Ersatz durch einen größeren Neubau/Errichtung des Torhauses; 1951 Nach Verlegung des Amtsgerichts Sitz der Stadtverwaltung Zwenkau (Rathaus); 1991 umfangreiche bauliche Erneuerungen; 1998 Rekonstruktion und Umnutzung des Südflügels; 2001/2002 umfassende Erneuerungsarbeiten am Hintergebäude; 2004/2005 Sanierung der Umfassungsmauern und Gestaltung des Innenhofes. (Foto: Stadt Zwenkau)


Sattelhof Zwenkau

Sattelhof Zwenkau

Der Sattelhof Zwenkau wurde als Dreiseithof bereits im 15. Jahrhundert erwähnt und ist das älteste Haus von Zwenkau, seit dem Mittelalter Merseburger Lehnshof und Rittergut („Sedilhoff“), ab 1595 Stadtrat als Lehnsnehmer (formell bis um 1850). Beim großen Stadtbrand im Jahre 1712 blieb der Sattelhof mit seinem Sichtfachwerk an der südöstlichen Giebelseite verschont. Das Fachwerk gilt als eines der schönsten Sichtfachwerke im Landkreis Leipzig. Der komplette Gebäudekomplex wurde liebevoll und mit viel Engagement von den Bewohnern und Vereinsmitgliedern eigenständig saniert und mit einer umgesetzten Lehmscheune aus dem 18. Jahrhundert aus dem weggebaggerten Ort Heuersdorf ergänzt. Der Verein verdient allerhöchste Anerkennung für die Erforschung, Wiederherstellung und Erhaltung des historischen Gebäudekomplexes “Sattelhof” – einem besonderem KulturGut im Leipziger Land. (Foto: Stadt Zwenkau)


Haus Rabe Zwenkau

Bauhaus „Haus Rabe“

Von architekturgeschichtlich und künstlerisch herausragender Bedeutung ist das 1930 entstandene Bauhaus „Haus Rabe“. Das durch Adolf Rading und Oskar Schlemmer geschaffene Gesamtkunstwerk präsentiert sich nach seiner Restaurierung in neuem Glanz. Leider ist es derzeit für öffentliche Besuche nicht zugängig, es wird jedoch an Möglichkeiten einer Zugänglichkeit gearbeitet. (Foto: Stadt Zwenkau)


Bergbaupavillon Zwenkau

Bergbaupavillon Zwenkau

Der Pavillon am KAP ZWENKAU war das erste Gebäude am Stadthafen und ist ein beliebtes Ausflugsziel am Zwenkauer See. Die Glas- und Stahlkonstruktion des architektonisch interessanten Pavillons erinnert in seinem Aussehen an die Abraumförderbrücke AFB 18. Diese war eine der weltweit größten und ältesten Abraumförderbrücken und ein bekanntes Wahrzeichen für die Entwicklung des Braunkohleabbaus in und um Zwenkau. Sie wurde 2001 gesprengt und demontiert. Das Modell der Abraumförderbrücke ist das Kernstück der Ausstellung zur Bergbaugeschichte im Pavillon. Im Außengelände befinden sich weitere Schauobjekte und die Nachbildung eines Bergbauschachtes. Weiterhin beherbergt das Gebäude die Gaststätte "Reinhardts Kartoffelhaus PELLE am KAP ZWENKAU", eine Eventetage und eine Se(e)hterrasse, von der man einen hervorragenden Ausblick auf den steigenden Wasserstand des Zwenkauer Sees, die Silhouette des Vergnügungsparkes BELANTIS und die Skyline von Leipzig hat. (Foto: Stadt Zwenkau)


Geolehrpfad Zwenkau

Geolehrpfad Zwenkau

Im neu angelegten Stadtpark am Südufer des Zwenkauer Sees haben Einheimische und Besucher die Möglichkeit, eine Zeitreise zu unternehmen. Neben versteinerten Hölzern und Findlingen, die an jener Stelle entdeckt wurden, an welcher aktuell der größte See im Leipziger Neuseenland entsteht, informieren vier Lehrtafeln über die geologische Geschichte der ehemaligen Bergbauregion. Einheimische und Besucher erfahren anhand von Grafiken und Texten Interessantes zur Archäologie, tertiären Wäldern, marinen Fossilien und dem Eiszeitalter. Ein Besuch, der nicht selten erstaunen lässt, lohnt sich. Oder wussten Sie, dass  einst Seekühe und Riesenhaie Zwenkauer Gefilde bewohnten? (Foto: Stadt Zwenkau)


Schiff und Hafen am Zwenkauer See

Zwenkauer See

Bis 1999 wurde im ehemals riesigen Tagebauloch Braunkohle abgebaut. Die Flutung begann im März 2007, seitdem ist der Zwenkauer See mit knapp 10 km² das größte Gewässer im südlichen Leipziger Neuseenland. Mit seinen Freizeitanlagen, der großen Wasserfläche und natürlichen Grünflächen ist er ein Highlight für Erholungsuchende und Wassersportler. Am Südufer befindet sich das Kap Zwenkau mit Hafenflair, Uferpromenade, Grünanlagen, Cafés, Restaurants und einem Yachthafen. Hier entsteht auch ein neues, einmaliges Stadtquartier. An den Segler- und Wassersporthafen reihen sich terrassierte Misch- und Wohngebiete. Ein circa 24 km langer Rundweg um den See, wenn auch noch nicht durchgängig ausgebaut, lädt zum Erkunden per Fahrrad oder zu Fuß ein. 2015 wurde der See zur Nutzung freigegeben. Der endgültige Wasserstand wird erst mit Fertigstellung des Harthkanals, der Schiffsverbindung zwischen Zwenkauer und Cospudener See, erreicht, geplant für Anfang der 2020er Jahre. (Foto: LTM Christian Hüller)


Blick auf den Markkleeberger See

Haubitzer See

Der Haubitzer See befindet sich nördlich der Stadt Borna und hat als „Nachbarsee“ den Hainer und Kahnsdorfer See. Er entstand aus dem ehemaligen Tagebau Witznitz und hat 2006 seinen offiziellen Wasserstand erreicht. Die Wasserqualität lädt zum Baden und Angeln ein. (Foto: )

Wanderer der Lagunenwanderung können den Haubitzer See aus nächster Nähe bestaunen.


Steg und Ferienhäuser am Hainer See

Hainer See

In der Nähe von Rötha, circa 20 Kilometer südlich von Leipzig entfernt befindet sich der Hainer See. Charakteristisch für diesen See ist die Lagune Kahnsdorf – zwischen Hainer See und dem angrenzenden Kahnsdorfer See – mit bunten Boots- und Ferienhäusern. Wer gerne Wassersport betreibt, ist hier genau richtig. Besonderheit an Land sind die Quadtouren, die in der umliegenden Natur angeboten werden. (Foto: LTM Punctum)

Wer sieht die bunten Häuser? Wanderer der Lagunenwanderung, Schiller-Tour und Dreiländer-Tour.


Blick vom Aussichtsturm auf die Halde Trages

Halde Trages

Bei der Halde Trages handelt sich um eine 2 Kilometer lange und Meter hohen aufgeschütteten Hügel, der mit dem Freilegen des ehemaligen Tagebau Espenhain entstanden ist. Heute ist die Halde ein Naherholungsgebiet mit Wald und verschiedenen Pflanzen- und Tierarten.
Auf der Halde befindet sich ein über 30 Meter hoher Aussichtsturm mit Plattform, von der aus man einen tollen Rundumblick hat, bei klarer Sicht bis ins Erzgebirge. (Foto: Martin Ludewig)

Wer kann den Aussichtsturm der Halde erklimmen? Zum Beispiel Wanderer der Touren Neuseenland XXL, Spätstarter, Zug-Gereiste und Midnight-Tour XL.


Die Terrasse des Schillercafés am Hainer See

Gut Kahnsdorf mit Schillercafé

Ein Ort mit Geschichte: Im Jahre 1785 lernte Friedrich Schiller in dem damaligen Herrenhaus seinen späteren besten Freund kennen. Es heißt sogar, Schiller wurde hier insipriert zum Schreiben des Werks "Ode an die Freude". Heute findet man auf dem Gut Kahnsdorf ein Restaurant und das Schillercafé, nahe gelegen am Hainer See. Vom selbstgebackenen Apfelkuchen mit Kaffeespezialität bis zum herzhaften Braten mit einem erfrischenden Bier - hier wird Jeder fündig. Wie wäre es danach mit einem Verdauungsspaziergang am/ um den See? (Foto: Punctum)

Wer kommt hier vorbei? Wanderer der Lagunenwanderung, Haselbacher See & Co, Schiller-Tour und alle Touren auf der Dreiländer-Tour.


Die alte Windmuehle in Schoenau

Windmühle Schönau

Die Schönauer Bockwindmühle mit den Jalousieflügeln wurde 1862 von Lois Winter als zweite Mühle in Breunsdorf gebaut. Die Mühle war viele Jahre in Betrieb. Eines Tages stürzte sie bei einem Unwetter ein und wurde nach Schönau bei Frohburg gebracht. Seit 1995 kann man das Mühlendenkmal wieder bestaunen und am jährlichen Mühlentag sogar bei einer Besichtigung von Innen betrachten. (Foto: Horst Hofmann)

Die alte Mühle passieren: Wanderer der Borna-Tour, Sonnenaufgang-Tour, Midnight-Tour XL, Tag-Extrem, 7-Seen-Ultra, Schöner Süden, Zug-Gereiste und Sonnenaufgang-Extrem.


Das Trianon mit den Zwenkauer Feen in Zwenkau

Trianon Zwenkau

Im Jahr 2002 wurde das Trianon wieder an seinem ursprünglichen Platz zwischen der Stadt Zwenkau und dem Zwenkauer See errichtet. Es soll an den ehemaligen Ort „Eythra“ zu erinnern, der 1980 vom Tagebau Zwenkau begraben wurde. Die künstliche Ruine wird gerne als historische Kulisse für Festlichkeiten und besondere Anlässe genutzt und ist ein Kontrollpunkt bei der 7-Seen-Wanderung. (Foto: Heimatverein Zwenkau)

Das Trianon bestaunen können: Wanderer der Lucka-Tour, alle Touren die Teil der Hauptstrecke Neuseenland XXL sind, Nachtschwärmer-Tour und Dreiländer-Tour.



Radfahrer am Aussichtspunkt des Tagebaus Schleenhain

Tagebau Schleenhain, Aussichtspunkt

Der Aussichtspunkt am Rande des Tagebaus in Schleenhain existiert seit 2012 und befindet sich in der Nähe des Deutzener Bahnhofs. Von hier hat man eine tolle Aussicht auf das Tagebaugelände. Wissenswertes über die Geschichte des Bergbaus, den modernen Bergbau und die einzelnen Arbeitsprozesse kann man auf den Informationstafeln vor Ort nachlesen. (Foto: D. Kuhnert)

Wer kommt hier vorbei? Wanderer der Touren Haselbacher See & Co, Drei-Seen-Tour, Natur Pur und Dreiländer-Tour.


Wettiner Brunnen in Lucka

Am 31. Mai 1908 wurde das Brunnendenkmal seiner Bestimmung übergeben. Schöpfer dieses imposanten Bauwerkes war ein ehemaliger Luckaer, der Maler und Bildhauer Prof. Reinhold Carl. Auf breiten Granitstufen befindet sich das Brunnenbecken, das seitlich von Sitzbänken mit helmgeschmückten Pfeilern flankiert wird. Der Spruch auf dem Beckenrand "Heut bin ich auf Meißen, Thüringen und Pleißen - Es wird dir glucke, wie den Schwaben bei Lucke" erinnert an die Schlacht von 1307. Auf dem Postament mit dem Schild der Wettiner sitzt ein 1,80 m hoher Löwe, das Wappentier des Herrscherhauses. Es symbolisiert den Mut und die unbezwingliche Kraft, die den siegreichen Friedrich den Freidigen auszeichneten. Das Bauwerk besteht größtenteils aus Würzburger Muschelkalk. (Foto: ??)


Heimatmuseum Lucka

Heimatmuseum Lucka

Dieses Haus in der Altenburger Strasse Nr. 50 wurde vor dem weiteren Verfall und Abriss bewahrt und 2002 mit Fördermitteln und städtischen Geldern wieder saniert. Es ist heute ein sehenswertes Gebäude von Lucka geworden und das am Besten in seiner ursprünglichen Bauweise erhaltene Gebäude der Stadt. Das Fachwerkhaus wurde von der Stadtcommune im Jahre 1788 als "Hirtenhaus" erbaut und unterhalten. Heute dient dieses Kleinod der Allgemeinheit als Heimatmuseum. Weitere Infos findest Du hier. (Foto: Stadtverwaltung Lucka)

Wer kommt hier vorbei? Wanderer der Touren Haselbacher See & Co, Frühaufsteher-Tour, Natur Pur und Dreiländer-Tour.


Erholungspark_Pahna

Erholungspark Pahna

Der Erholungspark liegt im Thüringer Osten und ist idealer Ausgangspunkt für Städtetrips nach Leipzig, Dresden und Altenburg. Ideal ist der Platz für aktive Gäste, die mit dem eigenen Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen kommen, aber auch eines der 30 Ferienhäuser mieten. Im See mit bester Wasserqualität kann gebadet, getaucht oder geangelt werden. Der Campingplatz verfügt über sehr gute Sanitäranlagen. Den Einkaufsmarkt, verschiedene gastronomische Angebote und verschiedene Sport- und Freizeitmöglichkeiten wie Tischtennis, Beachvolleyball und Fußball sowie Spielplätze finden Sie direkt auf dem Campingplatz. Der Campingplatz ist ganzjährig geöffnet, die Ferienhäuser können von April bis Oktober gemietet werden. (Foto: See-Camping Altenburg-Pahna)